Publikationen
Klaus-Eckart Puls,
Dipl.-Meteorologe ; AEW Bad Bederkesa
Die Klima-Launen der Sonne: Neue Eiszeit voraus ?
In der Klima-Debatte übernehmen mehr und mehr die Solarforscher die Regie: Seit etlichen Jahren "schwächelt" die Sonne, hat seit zwei Jahren kaum noch Sonnen-Flecken, und vermindert damit ihre Energie-Strahlung Richtung Erde. Zugleich gibt es seit 10 Jahren keine globale Erwärmung mehr, sondern einen insgesamt abnehmenden Temperatur-Trend. Solarforscher sprechen von dem möglichen Beginn eines Jahrhundert-Minimums der Sonne, was zu einer erheblichen globalen Abkühlung in den nächsten Jahrzehnten führen kann - bis hin zu einer "Kleinen Eiszeit", wie schon beim Sonnen-Maunder-Minimum im 17. Jahrhundert. Die Klima-Hypothese des anthropogenen CO2 gerät zunehmend in die Kritik, denn sie kann in dem Auf+Ab der Temperatur der vergangenen 150 Jahren immer nur die Anstiegs-Phasen erklären, nicht aber die erheblichen Abkühlungs-Phasen in diesem Zeitraum. Beides aber können die Solarforscher.
Hier ausführlich:
Tierkreis-Zeichen,
Stern-Zeichen, Sternbilder :
Verwirrung
und Mißverständnisse für alle Zeiten ?
In: Naturwissenschaftliche Rundschau, Heft 10, Okt. 2009, S.509-519.
Klaus-Eckart Puls, Dipl.-Meteorologe
AEW Bad Bederkesa
Zusammenfassung :
Die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne (Ekliptik) gelangt am 20. oder 21.
März jährlich an den Punkt der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, an den sogenannten
Frühlingspunkt. Zu dieser Zeit tritt die Sonne am Himmels-Äquator von der
Südhalbkugel auf die Nordhalbkugel über. Der griechische Astronom Hipparch
erkannte um 130 v. Chr., dass sich dieser Frühlingspunkt vor dem Hintergrund
der Tierkreis-Sternbilder zurück verlagert, um ein Bogengrad in 72 Jahren und
somit um 30° in 2150 Jahren, also von Widder nach Fische (71 v. Chr.), von
Fische nach Wassermann (2600 n.Chr.) und so weiter. Dafür verwendet man seit
der Antike das Wort Präzession, abgeleitet vom lateinischen praecedere =
voranschreiten. Die Entdeckung der Präzession veranlasste Hipparch, ein neues
System „ewig feststehender" Himmelskoordinaten am 360-Grad-Kreis des
Horizontes zu definieren, dessen Nullpunkt er am Sternenhimmel auf den
seinerzeitigen Frühlingspunkt legte, damals am West-Ende des Sternbildes
Widder. Ausgehend von diesem Punkt definierte Hipparch zwölf 30°-Abschnitte am
Himmelskreis, wobei er diese Segmente in Anlehnung an griechische Vorgänger
nach denjenigen Sternbildern benannte, die zu seiner Zeit mehr oder weniger
diese 30-Grad-Abschnitte am Himmelskreis ausfüllten. Die meisten dieser Sternbilder
hatten und haben noch heute Tiernamen, woraus sich der Begriff Tierkreis
ableitet. Diese 30-Grad-Segmente markierte Hipparch zusätzlich mit noch heute
in der Astronomie gebräuchlichen Symbolen, den Tierkreis-Zeichen. Damit wurden
in einem ersten Schritt geometrisch Tierkreis-Zeichen-Segmente von real
existierenden Sternbildern abstrahiert. Den zweiten Schritt macht die Natur,
nämlich die Präzession: Sie verschiebt die Tierkreis-Zeichen rückwärts vor dem
Hintergrund der Tierkreis-Sternbilder. Seit Hipparch haben wir also 12
Sternbilder und 12 Tierkreiszeichen gleichen Namens, doch diese stimmen bei
astronomischen Betrachtungen am Sternenhimmel derzeit und für die nächsten mehr
als 20 000 Jahre nicht überein. Das führte und führt bei Laien und manchmal
sogar bei Fachleuten zu mancherlei Verwirrung - im Alltag wie auch in Büchern.
Hier
ausführlich: